Tangkas

Ein Tangka ist ein Meditationsbild, auf dem durch Visualisierung meditiert wird. Es ist die Abbildung einer Gottheit, die den Buddha-Zustand repräsentiert. Durch das Betrachten des Bildes, soll der Betrachter dazu angeregt werden, diesem Buddha-Zustand und dessen Qualitäten näher zu kommen und zu verwirklichen. Zwischen dem Betrachter und dem Bild entsteht eine persönliche Beziehung, die von Hingabe und Respekt getragen ist.

Es heißt, dass die Visualisierung der Gottheit die geistige Konzentration fördert.

Menschen, die sehr stark aus dem Kopf agieren hilft die Visualisierung dabei, ihre Geistesgabe auf konstruktive Weise einzusetzen. Bei Menschen, die eher geistig träge sind, weckt und schärft sie den Geist. Auch die Gefühle, welche die Bilder in uns wecken und das Vertrauen in die Kraft unserer Meditationspraxis sind sehr wichtig.

 

Die hier abgebildeten Tangkas sind orginal nepalisische und kommen direkt aus Nepal.

Sie wurden mit echtem Gold und Naturfarben in feinsten Filigranearbeit handgemalt und nach Fertigstellung mit Brokatstoff eingefasst. Zum Schutz sind die Bilder mit einem roten und gelben Seidenstoff bedeckt, über dem zwei rote Bänder hängen.

 

Sie können ein solches Bild für Ihre Meditationspraxis anwenden, es ist jedoch auch sehr schön es an einem schönen Ort zu haben, z.B. über einem Altar. Jedesmal, wenn Sie das Bild anschauen werden Sie die Eigenschaften in sich spüren, die darin symbolisiert sind, selbst wenn Sie nicht wissen, welche diese sind. Das ist meine persönliche Erfahrung.

 

Preise auf Anfrage.

 

Beschreibung:

 

Manjushri:

Der strahlend gold-gelbe Manjushri, trägt den flammenden Schwert der Weisheit und durchteilt die Nebel der individuellen Unwissenheit. Sein Tun ist von Mitgefühl und Liebe motiviert. Das Schwert schneidet alle Täuschungen an der Wurzel und steht für Gerechtigkeitssinn, Fairness und Kreativität. Manjushri vertreibt Unwissenheit und säht Wissen aus. In seiner linken Hand trägt er das Buch der Vollkommenheit der Weisheit. Traditionell sind viele Rituale und Gebete an Manjushri darauf gerichtet, den Praktizierenden beim Lernen und Studieren zu unterstützen. Die Manjushri-Praxis soll Unterscheidungskraft und wache Intelligenz, ein gutes Gedächtnis und Beredsamkeit bewirken. Insbesondere durch das Mantra werden das Gedächtnis, der Verstand und die Verständnisfähigkeit des Praktizierenden gestärkt.

Die weiße Tara:

Sie verkörpert den passiven und meditativen Aspekt des Mitgefühls und stellt eine mütterlich-beschützende Form dar. Ihre Segnungen versprechen ein allgemein günstiges Schicksal, Frieden und Wohlstand, Gesundheit und ein langes Leben. Sie wird vor allem angerufen, um das Leben eines Menschen zu verlängern, aber sie wirkt auch von einem Leben zum nächsten als Retterin vor den Schrecken in Samsara. Bei den Tibetern ist sie eine sehr populäre Göttin, die durch das ganze Leben begleitet und als Helferin in allen Lebenslange verhert wird.

In Nepal wird sie die "siebenäugige Tara" genannt, weil sie sieben Augen hat, was die Allgegenwart ihrer mitfühlenden Fürsorge symbolisiert. Damit kann sie das Leiden der Wesen in allen Bereichen sehen. Die drei Augen in ihrem Gesicht stehen für die drei Tore zur Befreiung, und die vier anderen Augen für Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.

 

Die Meditation auf diesen weiblichen Buddha-Aspekt hilft ein langes, glückliches, reiches, erfülltes und fruchtbares Leben zu führen.